Schwäbisch-alemannische Fasnet Hochschwarzwald
Alemannische Fasnet im Hochschwarzwald
Sie gehören zu den größten Volksfesten im Schwarzwald: die Umzüge der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Spättle und Narros, Hexen und Schantle schreiten, stampfen, hopsen und springen durch die Straßen der Schwarzwälder Dörfer und Städte. Guggemusik, Blechmusik und Fanfarengruppen geben den Rhythmus vor, wilde Sprünge begeistern die Zuschauer.
Die "hohen Tage" der Fasnet sind vom 11. bis 17. Februar 2010. Vom "Schmutzigen Dunschtig" bis "Fasnetsdienstag" ist Straßenfasnet. Jeder verkleidet sich wie er will und zieht singend und tanzend mit Freunden oder Familie durch die Straßen. Bei den "offiziellen" Narrenumzügen und nächtlichen "Hexen- und Teufelstänzen" zeigt sich die ganze Vielfalt der schwäbisch-alemannischen Narrenzünfte.
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Die alemannische Fastnacht im Schwarzwald
Spättle und Narros, Hexen und Schantle schreiten, stampfen, hopsen und springen durch die Straßen der Schwarzwälder Dörfer und Städte. Guggemusik, Blechmusik und Fanfarengruppen geben den Rhythmus vor, wilde Sprünge begeistern die Zuschauer. Die Umzüge der schwäbisch-alemannischen Fasnet gehören zu den größten Volksfesten im Schwarzwald.
Auftakt der "Fas(t)nacht" oder "Fasnet" ist Dreikönig, der 6. Januar. Diese Tradition grenzt sich klar von dem sehr viel jüngeren rheinischen Karneval ab. Statt Funkenmariechen ziehen dann die Hexen, Schuttige, Hansele, Narros, Spättle, Teufel, Morbili und Federahannes allerorten durch die Straßen.
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Die 5. Jahreszeit im Schwarzwald
Für die Narren in Baden beginnt die „fünfte Jahreszeit“ am Martinstag. Am 11. November treffen sich Jokili, Hansele, Spättlemadle und Gretle nicht zum Gänsebraten, sondern zur Narrensuppe. Offizieller Auftakt für die zahlreichen Narrentreffen und gegenseitigen Besuche der Zünfte ist der 6. Januar. Am Dreikönigstag wird das „Häs“ abgestaubt. Wer also in einem Schwarzwälder Dorf statt des Dreikönigssingens schon schräge Guggemusik hört, muss nicht an seinem Gehör zweifeln.
So richtig hoch her geht es aber erst ab dem „Schmutzigen Dunnerschtig“, dem Donnerstag vor Aschermittwoch: Rathäuser werden gestürmt, in den Städten und Dörfern ziehen die Hexen, Hansele und Spättlenarros durch Straßen, in den Kneipen trifft man sich sieben Tage lang zum Schnurren un Schnaige. Wer die schwäbisch-alemannische Fasnet im Hochschwarzwald authentisch erleben will, hat dazu in allen Orten Gelegenheit. Egal wie kalt der Winter sein mag – Tanzen, Wurst, Glühwein, Gedrängel am Straßenrand halten warm.
Nachtumzug der Seeräuber-Zunft Titisee (mit Gastzünften) aus Anlass des 55-jährigen Vereinsjubiläums.
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